graZIBor ohne Urinprobe

Weltpoltische Propaganda und deren Bekämpfung zwischen Graz und Maribor. Mit und ohne Freilauf trafen westliche Werte auf russische Trolle. Eine pedalierende Task Force der East StratCom wurde gesichtet. Brav auf den Radwegen westliche Werte hochhaltend, clean, mit ehrlicher Muskelkraft dafür enttäuschend niedriger Durchschnittsgeschwindigkeit. Eine Armee der russischen Trolle soll währenddessen in der steirischen Toskana mit Unterstützung pro-russischer Substanzen Höhenmeter vernichtet und neue hochprozentige Rekorde in mannigfaltigen Bereichen mit echter, ehrlicher und wahrer Desinformation aufgestellt haben.

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Es kam wie es kommen musste. Ein Kamerateam des öffentlich rechtlichen Rundfunks war zur Stelle um die Öffentlichkeit über die Ehrlichkeit solcher Veranstaltungen zu informieren. Die waren immer da mit ihrer East StratCom verifizierten Überwachungskamera. Haben einfach draufgehalten und die Mikrophone hingehalten. Aber dennoch gilt: Good news hits the tape too. Die westlichen Werte verteidigende Truppe war im Gegensatz zu den Trollen nicht WERTvoll genug für das Fernsehen und wurden auf den ebenen Flussradwegen der Einsamkeit, Kälte und ihrer Gemütlichkeit überlassen. Obwohl bei denen einer dabei war, der echt high daher gekommen ist.

Vor der Grenze trafen dann beide Gruppen in einer verrauchten, stammtischbelebten Kneipe aufeinander. Friedlich mit Bier, Pommes und Skispringen wurde auf westliche (?) don’t smoke Werte geraucht. Nur einer wollte da nicht mitmachen. Seltsam. Ein Luftballon verkaufender Spion ist wohl zu authentisch.

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Gestärkt über die Grenze. Dann noch schnaufend und von der öffentlich rechtlichen Kamera begleitet über die Mauer von Strihovec gewetzt um dahinter in einem kooperativen Keller Maribors der zur Selbsthilfe einlädt eine warme Bohnensuppe zu verspeisen. Dort zunächst noch warm und gemütlich bis man aufgefordert wurde in Plastikbecher zu urinieren. Enough is enough! Werte hin, Werte her. Entweder Rekorde oder Langeweile.

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Da bin ich dann schnell wieder auf mein Tallbike, high, versteht sich und nichts wie zurück über die Mauer (ganz oben einer netten Familie begegnet), dann über die Grenze, schnell der Mur flussaufwärts (dort einen halb-erfrorenen Troll in die wahrhaftig richtige Richtung geschickt) und habe mich letztlich alleine und vor der drohenden Überprüfung zurück in die westliche Sicherheit gerettet. Alleine, weil die anderen keine Kraft oder keine Substanzen oder gar beides übrig hatten.

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Am Ende muss man sich dann doch bedanken. Bei der Mama Yeti für ihre/seine WERTvollen Ideen und den Apell diese umzusetzen. Dann für die Delegation der Zagreber Fahrradküche und deren Fotos (DANKE GORAN). Weiters den Tapferen und Mutigen, denen ohne und vielleicht auch denen mit Gang, auch jenen die wertfrei dafür mit Substanzen und jenen die alle Werte verteidigt haben und dann doch ein oder zwei Bier trinken hätte sollen. Und der Gastfreundschaft der slowenischen Mariborska Kolesarska Mreža sei hier auch noch gedankt.

Приветственные восклицания!

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